QUALITÄT
ALS VERFÜGBARKEIT VON
BASISWISSEN UND -FERTIGKEITEN IN NATURWISSENSCHAFTLICHEN
LERNBEREICHEN (SEKUNDARSTUFE I)
mit besonderer Berücksichtigung
neuer Lern- und Prüfungskulturen in der Ausbildung von LehrerInnen
Johann Fibi & Ingrid Hantschk, Pädagogische Akademie Wien/Bund
Dieser Beitrag befasst sich mit der seit Alters her bekannten Problematik
des Basiswissens, bzw. der Wissensbasis, welche ein Schüler am Ende der
Sekundarstufe I erlangt haben soll. Diese europaweit katastrophal niedrige
Wissensbasis wird sicher nicht durch angeordnete, standardisierte Wissensüberprüfungen
in tradierter Form erzwungen werden können. Erzwungen werden kann nur
sinnentleertes Auswendiglernen irgendwelcher Leerformeln. Eine Wissensbasis
muss aufgebaut werden, indem die Schüler für "die Sache"
interessiert werden. Dies geschieht nach einem Kürzel aus der Werbung:
"AIDA" - Attraction - Interest - Desire - Acceptance. Diesen Weg
zu beschreiten führt zu einem radikalen Umdenken - nicht nur im Bezug
auf den Unterricht in der Schule, sondern besonders auch im Rahmen der Ausbildung
von LehrerInnen. In beiden Bereichen gipfelt dieses Umdenken bei den "Wissensüberprüfungen"
und somit auch in der Qualitätssicherung.
Der Studientext gliedert sich in folgende
Abschnitte:
1 Einleitung
2 Die Position von Science in der Schule
3 Vom Phänomen zur Wissensbasis
3.1 Bildung und Basiswissen
3.2 Die Wissensbasis aufbauen
3.3 Das Wissen des Spezialisten
4 Das Basiswissen in der Schule aufbauen
5 Der Personal Computer ändert die Basis des Wissens
und Könnens
6 Paradigmenwechsel im Wissenserwerb
6.1 Kritik an Hand der derzeitigen Situation an der
LehrerInnenausbildung an
Pädagogischen Akademien in Österreich
6.2 Lernkultur
6.3 Prüfungskultur
6.4 Paradigmenwechsel in der Kurzfassung
7 Zusammenfassung
Anregungen zur individuellen
Weiterbearbeitung der Literatur
Weiterführende Literatur
Beim Symposion "Zukunft
der Jugend" hielt der bekannte israelische Teilchenphysiker und Präsident
des "Weizmann Institute of Science", HAIM HARIRI, eine vielbeachtete
Rede, welche in ihren wichtigsten Punkten im Kurier vom 22.9.2000 veröffentlicht
wurde: "So wie ein jeder lesen und schreiben lernt, muss jede Person
eine Grundlage an technischem Wissen haben. Nur so hat der Mensch die Möglichkeit,
mit Wissenschaft und Technik im Alltag zurecht zu kommen. Die Bereiche Wissenschaft
und Technik sind nicht mehr voneinander getrennt. Genauso wenig dürfen
sie aber vom sozialen Miteinander abgeschottet werden. Je schneller Wissenschaft
und Technik voranschreiten, desto wichtiger werden Basiskenntnisse. Ein Computer
ist z.B. schon veraltet, wenn ich ihn das erste Mal in Gebrauch nehme. Je
sattelfester man in den Grundlagen ist, desto leichter kann man sich mit neuen
Entwicklungen zurecht finden. Vor 30 Jahren konnte an von einem Lehrer erwarten,
dass er alle ihm gestellten Fragen beantworten könne. Künftig müsse
ein Lehrer eher ein Vermittler sein zwischen einer neuen Welt und den Kindern,
die in diese eintreten. Wissenschaft und Technik dürfen in einer künftigen
Welt nicht auf Kosten von Kunst, Kultur und menschlichen Werten gehen, warnt
Hariri vor einer eingeschränkten Sicht der Dinge. ... Die erfolgreichsten
Länder sind jene, in denen verschiedene Kulturen eine gesunde Mischung
bilden.
Je weniger die Menschen mit ihrer technisierten Umwelt zurande kommen, desto
mehr drängen sie in andere Bereiche wie Esoterik, Wahrsagerei, Spiritualität,
auch Religion. Dagegen muss man etwas unternehmen. Die Schule darf sich modernen
Technologien nicht verschließen. Seit Einführung der allgemeinen
Schulpflicht hat sich die Schule im Prinzip nicht verändert. Das führt
dazu, dass viele Schulen technisch um 20 Jahre hinter dem Haushalt der Schüler
zurückliegen.
Wenn sich das nicht ändert, darf es nicht verwundern, wenn die Kinder
die Schule für altmodisch halten, anstatt in ihr einen Ort zu sehen,
wo sie auf die Zukunft vorbereitet werden." (Kurier vom 22.9.2000)
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2. Die Position von Science in der Schule
Dem gegenüber steht eine
erschreckende Realität, welche auch durch alle Ansätze vielfältigster
hochgelobter Unterrichtsmethoden nicht beschönigt werden kann. Diese
Realität besteht weniger im erschreckend geringen Wissen aus allen Bereichen
der Physik, Chemie und Technik, sondern gravierendst in der ablehnenden Haltung
der Jugend diesen Bereichen gegenüber, obwohl alltäglich aus deren
Vorteilen Nutzen gezogen wird. Nach BREITENAUER (1999) beherrschen Jugendliche
beiderlei Geschlechts nach Abschluss der Pflichtschule zu weit mehr als 50
% nicht einmal die einfachsten Grundbegriffe - die Schule versagt vollkommen.
SEEBAUER (2000) verweist auf entwicklungspsychologische Phänomene bei
Zehn- bis Zwölfjährigen sowie auf die spezifischen Formen des Problemlösens
(kausales Denken, Invarianz, mehrere Variable zu einander in Beziehung setzen
..), die sich bereits in frühen Jahren manifestieren. (Seebauer, 2000
[b] S. 24-34)
Die Konsequenz aus diesen Gegensätzen ist klar: Schule ist Eigenzweck
und nützt vorhandene geistige Ressourcen nicht.
Natürlich erschwert das Umfeld der schulpflichtigen Kinder die Aufgaben
des Lehrers erheblich:
Eltern, die keine Zeit für ihre Kinder aufwenden und diese
samt Erziehung der Schule überantworten,
Passivität durch Einwirken der Eindrücke der Medien
(Fernsehen)
undifferenzierte Anwendung von Computerspielen ...
um nur einige der gravierenden Kontrapunkte zur Entwicklung der Kreativität
zu nennen.
Was bleibt ist der Umstand,
dass Kinder interessiert werden müssen und zwar durch ihre Lehrer. Diese
Aufgabe kann nur eine Lehrperson erfüllen, die zumindest zwei Eigenschaften
aufweist:
sie muss fachlich über den Dingen stehen, die Zusammenhänge
in den großen Dimensionen verstanden haben, denn
nur unter dieser Voraussetzung ist die didaktische Reduktion
auf die altersadäquat kindadäquat elementarisierte Ebene möglich.
(Vgl. diesbezüglich Seebauer, 2000 [a] S. 39ff.)
Damit kristallisieren sich auch
schon die wesentlichen Gründe heraus, weshalb die Wirtschaft über
fehlende Arbeitskräfte auf Grund mangelnder Fähigkeiten allen Grund
zu klagen hat:
Die Ausbildung der Lehrer geht zudem am Ziel vorbei, sie ist entweder nicht
fachlich qualifiziert oder die unbestrittene fachliche Qualifikation orientiert
sich an selbstdefinierten wissenschaftlichen Zielen, welche nicht mit den
Anforderungen an den künftigen Lehrberuf korrespondieren.
Die Lehrpläne versprechen in den allgemein didaktischen Teilen eine Ausbildung,
die sehr zweckorientiert ist. Diese Zweckorientierung bezieht sich vor allem
auf die Erlangung eines Basiswissens unter der Bedingung, die Schüler
lernfähig zu machen, das bedeutet, dieses Basiswissen für mannigfache
Anwendungen verfügbar zu machen und damit eine geeignete Fortsetzung
des in der Schule initiierten Lernprozesses zu garantieren.
Die detaillierten Fachlehrpläne sagen allerdings genau das Gegenteil
aus:
das Zusammenspiel der Fächer bleibt rudimentär, womit
Verknüpfungspunkte verloren gehen und zusammenhanglose Details in den
Vordergrund rücken,
nicht die Phänomene des täglichen Lebens gilt es zu
erklären und zu verstehen, vielmehr wird aus der Schule eine reduzierte
Universität gemacht,
einzelne fachliche Punkte werden aneinander gereiht, die Sicht
auf das Ganze geht verloren,
nach wie vor wird tradiert abgeprüft und "Auswendiggelerntes"
wieder vergessen, -
damit werden jene Anforderungen, welche die Bewältigung
von Problemstellungen ermöglichen, nicht beachtet.
Die Schnittstellenproblematik (Übergang von der Grundstufe
in die Sekundarstufe I) ist in Österreich noch immer nicht erkannt worden.
Einerseits wird Vorwissen nicht genutzt, andererseits wird die
friktionsfreie Erweiterung des auf einer bestimmten Altersstufe erlernten
in der - hoffentlich - zu Grunde gelegten didaktischen Reduktion nicht beachtet.
Fachzeitschriften und Weiterbildung dienen oft nicht dem Ziel, Möglichkeiten
zur Weckung des Schülerinteresses zu bieten, sondern der Selbstdarstellung
der Autoren. Vielfach wird Detail- und Spezialwissen geboten, das nur für
kleine Teile von "Spezialisten in der Schülerpopulation" relevant
wird.
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3. Vom Phänomen zur Wissensbasis
Damit bleibt zu klären,
was unter Basiswissen verstanden wird,
welche grundlegenden Fertigkeiten Schüler erarbeiten sollen
und wie Schüler zu interessieren sind.
Zudem muss die Lehrerausbildung ohne Berücksichtigung von Traditionen
einer radikalen Evaluation unterzogen und an die Forderungen der Zeit angepasst
werden. Selbst die Ausstattung der Schulen mit Medien und Gerät aller
Art hängt wesentlich vom Niveau der Ausbildung des Lehrers ab. Jedes
Gerät ist nur so gut wie der Mensch, der es bedient. Eine angemessene
technische Ausstattung gewährleistet nur jene Person, die auf Grund ihres
Wissens und handwerklichen Könnens zielorientiert eine derartige Ausstattungsstruktur
aufzubauen vermag.
Je jünger die Schüler, desto mehr muss vom bekannten Phänomen
ausgegangen werden. Dieses Phänomen wird dem Schüler erst bewusst,
nachdem es bewusst gemacht worden ist. Soll er dieses Phänomen "des
Phänomenalen entkleiden" und Schlüsse ziehen können, welche
den Aufbau eines modellhaften Erkennens ermöglichen mit dem Ziel, dieses
auf einer höheren Ebene manifesten Wissens zur Bewältigung neuer
Aufgaben einsetzen zu können, so muss er dieses Wissen aus der Untersuchung
von ihm bekannten Gegenständen ableiten. Nur dann ist Wissen nicht abstrakt
losgelöst vom der Welt, in der er lebt und nur auf die Welt der Schule
beschränkt und somit limitiert.
Welche Möglichkeiten bestehen nun, dieses gewünschte Basiswissen
zu erzielen, welche Randbedingungen sind zu beachten ?
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"Vielwisserei bringt noch
keinen Verstand" (Heraklit)
"Multum, non multa !" (Weisheit der alten Römer).
Diese Zitate zeigen, dass die
Frage des elementaren Wissens eine sehr alte ist.
In diesen historischen Ansätzen steckt bereits die wesentliche Eigenschaft
des sogenannten Basiswissens, besser der Basis des Wissens und Könnens.
Es kommt nicht auf die lexikalische Aneinanderreihung vieler Wissensdetails
an; wesentlich ist das Erkennen der Grundstruktur und das Erlernen einer zielführenden
Vorgangsweise, die geeignet ist, von diesem gesicherten Fundament ausgehend
neu gestellte Probleme analysieren und in der Folge bewältigen zu können.
Bildung ist keine abstrakt-romantische Eigenschaft einer Elite, Bildung bedeutet,
über eine gesicherte Wissensbasis zu verfügen, um diese anwenden
zu können. Nicht umsonst sind viele Naturwissenschaftler in der Vergangenheit
Absolventen einer humanistischen Schulbildung gewesen. Hinterfragt man, welche
Eigenschaften dieser Bildung von Nutzen gewesen sind, so zeigt die Analyse
auch in diesem Fall ein eindeutiges Ergebnis:
erkannt und angeeignet wurde eine fachliche Grundstruktur,
der Datenspeicher heißt Wörterbuch,
das gestellte Problem (Text) wurde durch Anwendung der Grundstruktur
analysiert,
das Basiswissen ist notwendig, um den externen Datenspeicher
richtig einsetzen zu können,
das gelöste Problem wurde evaluiert, in dem der übersetzte
Text auf inhaltliche Relevanz geprüft wurde.
Hier findet sich die exakte Zielsetzung der Wissensbasis: Wissen bedeutet
nicht, alle Telefonnummern auswendig zu wissen. Wissen bedeutet, in der Lage
zu sein, zu erkennen, dass Telefonnummern vorliegen und zwecks Problemlösung
zielgerichtet auf den geeigneten Datenspeicher zugreifen zu können.
Verfügbares Basiswissen ermöglicht das Erkennen und Analysieren
einer Problemstellung. Die Analyse des Problems führt zum Zugriff auf
die geeigneten Datenspeicher, wobei deren Inhalt zwecks Anwendung zunächst
einmal verstanden werden muss. Die Problemlösung findet durch flexibles
Anwenden der gespeicherten Daten auf das gestellte Problem statt.
Das Resultat evaluieren bedeutet eine Plausibilitätsprüfung der
Ergebnisse an Hand der realen Bedingungen.
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3.2. Die Wissensbasis aufbauen
Wie wird Basiswissen, diese
grundlegende, problemlösende Wissensbasis, aufgebaut?
Der Aufbau kann nicht früh genug beginnen, er muss altersadäquat
elementarisiert sein.
Der Lehrplan für die Grundstufe der Schule sagt in allen uns bekannten
Ländern fast dasselbe aus:
Beginne beim Phänomen - Erkläre das Phänomen - Ordne in eine
elementare Systematik ein, baue das erste, elementare Gedankengebäude
- Denken lernen bedeutet, die Wissensbasis anwenden zu lernen - Schüler
lösen elementare Problemstellungen durch Anwenden dieser ersten Systematik
- Schüler lernen, nicht nur geistiges, sondern auch handwerkliches Werkzeug
zu gebrauchen.
Die Sekundarstufe baut auf der Grundstufe auf:
Festigen der vorhandenen Systematik - Ausbau der vorhandenen Systematik durch
Anwenden auf neue Problemstellungen - Analyse und Lösung zunehmend komplexerer
Problemstellungen - Heranführung an zunehmend selbstständige Kompetenz
zur Problemlösung - Die Evaluation dieser gelösten Problemstellungen
stellt die Erweiterungen des Speichers Wissensbasis dar.
Das folgende Modell der Abstraktionsebenen stellt den Werdegang vom Phänomen zum Verstehen auf verschieden gelagerten Ebenen des Wissens dar. Der Aufbau der Wissensbasis kann in Stufen gedacht werden.

Das Modell zeigt den stetig anwachsenden Bedarf
der Ebene der Abstraktion - altersadäquat und fachspezifisch. Je differenzierter
die Ausbildung, in welche die Allgemeinbildung übergeht, desto höher
und zunehmend quantifiziert liegt das Niveau der Abstraktion.
Werden diese Stufen vertauscht bzw. wird die eine oder andere Stufe nicht
berücksichtigt, dann fehlt dem Aufbau die Konsequenz. Nicht jeder ist
in der Lage, fehlende Stufen überspringen zu können.
Die Wissensbasis ist kein rein
abrufbarer Speicher, er muss ständig neu gewichtet und erneuert werden.
Das technische Wissen schreitet mit zunehmender Geschwindigkeit voran, das
Spezialistentum wird in seiner Breite zunehmend enger. Was auf der ständig
verfügbaren Festplatte geschrieben dem raschen Zugriff zur Verfügung
steht und was in externe, wählbare Datenspeicher ausgelagert wird, entscheidet
die Entwicklung des Standes der Wissenschaft und Technik. Ist eine ausreichende
Wissensbasis gegeben und ist zudem die Bereitschaft zum ständigen update
vorhanden, so wird der Festplattenspeicher Basiswissen auch stets brauchbar
sein.
Der Physiker und Techniker verbucht diesen Vorgang unter "Lebenslanges
Lernen".
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3.3. Das Wissen des Spezialisten
Der oft geforderte Spezialist
verfügt über einen "entarteten" Festplattenspeicher namens
"spezialisiertes Basiswissen". Sein Basiswissen ist oft gefährlich
eng in der Breite, aber auf diesen eng begrenzten Sektoren extrem hoch. Deshalb
benötigt die Bewältigung einer Problemstellung oft Spezialistenteams
mit Wissensbereichen, deren Spitzen paarweise disjunkt sind, deren Grundgerüste
jedoch überlappen müssen. Sind auch die Grundgerüste paarweise
disjunkt, dann versteht ein Spezialist den anderen nicht mehr. Die Folge ist
das Gegenteil der Lösungskompetenz, die Generierung eines wissenschaftlichen
Chaos, welches in völlig divergierenden Meinungen oft genug publikumswirksam
zum Ausdruck kommt und als Konsequenz jedes Vertrauen in wissenschaftliche
Kompetenz zum Einsturz bringt. Als Konsequenz sind es dann Scharlatane aller
Art, wie sie unter Liedmachern, Volksrednern, Wirtshaustischstrategen, selbst
ernannten Fachleuten, Populisten auch unter Journalisten, Lehrer mit mangelnder
Fachausbildung usw. zu finden sind, die Meinungsbildner, deren Meinungsbildung
zu langfristig katastrophalen Konsequenzen führt.
Der echte Spezialist verfügt über ein auf die Wissensbasis aufgesetztes
enges Spezialwissen, das nur zur Lösung von eng begrenzten, aber extrem
spezifischen Problemen dient.
Dieses Spezialwissen wird in zwei Fällen eingesetzt:
Der Spezialist
löst extrem hochwertige, spezifische Problemstellungen,
deren Verständnis bereits auf dem Verständnis anderer spezieller
Problemlösungen beruht,
analysiert auftretende, unbekannte Probleme zwecks Eingrenzung
und Erlangung einer gesicherten Basis, von der ausgehend zum zielorientiert
offensivem Agieren zwecks Problemlösung übergegangen werden kann.
Ein wesentliches Merkmal ist in diesem Fall die extrem geringe zur Verfügung
stehende Zeitspanne.
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weiter zu: 4. Das Basiswissen in der Schule aufbauen