4. 2. Erscheinungsformen
von Beurteilungsfehlern
Dem Menschen scheint es unmöglich zu sein, seine Wahrnehmungen
unverfälscht in den Prozess der Urteilsbildung einzubringen,
vor allem, wenn es um eine exakte Beurteilung auf einer Absolutskala
geht. Diese Eigenschaft ist aber andererseits notwendig, um sich in
den ständig wechselnden Alltagssituationen zurecht zu finden.
(vgl. Rollett 1991, S. 132)
Zur Erklärung mangelnder Objektivität der beurteilenden
Lehrer geben SKOWRANEK und STARK (1983, S. 18) zu bedenken, dass in
den sozialen Situationen zwischen Schülern und Lehrern bestimmte
Urteilstendenzen wirksam werden. Vor allem in der Sozialpsychologie
beschäftigt man sich mit Bestimmungsfaktoren der Personenwahrnehmung,
auf die typische Beurteilungsfehler zurückzuführen sind.
(vgl. Skowranek und Stark 1983, S. 39)
Im folgenden Abschnitt
sollen die wichtigsten Beurteilungsfehler kurz erläutert werden
(vgl. dazu auch den Studientext "Psychologische Aspekte der Leistungsbeurteilung")..
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4. 2. 1. Interferenzen im Urteil
Zur Urteilsverzerrung kommt es dadurch, dass ein Urteil von sachfremden
Faktoren beeinflusst wird. Diese Funktionsüberlastung und Scheinobjektivität
wird größtenteils durch nachweisbare subjektive Störfaktoren
bedingt. (vgl. Walcher 1997, S. 68)
Der Reihungseffekt: Beurteilte der Lehrer bereits
mehrere aufeinanderfolgende Schülerarbeiten schlecht, wird er
eher dazu neigen, die nächste Arbeit positiver zu beurteilen,
da er eine solche Kumulation schlechter Noten nicht für gut möglich
erachten wird. (vgl. Schwark u. a., 1986 S. 33)
Der Kontrasteffekt: Korrigiert ein Lehrer nach
einer sehr guten Arbeit eine schlechte, so wird ihm letztere noch
viel schlechter erscheinen, als sie tatsächlich ist. Dasselbe
gilt auch für den umgekehrten Fall. (vgl. Pichler 1986, S. 148)
Die Perseverationstendenz: Hierbei handelt es
sich um die Tendenz, an einer gegebenen Beurteilung eines Schülers
möglichst lange festzuhalten. Die erste Bewertung der Leistung
eines Kindes in einem bestimmten Fach wirkt sich auf die nachfolgende
Bewertung der Leistung aus. Die Wahrscheinlichkeit ist groß,
dass derselbe Lehrer im selben Fach nicht stark von seiner ersten
Beurteilung abweicht. (vgl. Schröder 1991, S. 60)
Der Halo-Effekt: Als Halo-Effekt wird die Tendenz
bezeichnet, Urteile über eine Person auf Grund des allgemeinen
Gesamteindrucks zu geben. So kann ein Aufsatz eines Schülers,
der im Unterricht gut mitgearbeitet hat und angenehm auffällt,
besser beurteilt werden als ein gleichwertiger eines "unbeteiligten"
Schülers. Leistungen in einem Leistungsbereich werden vom Beurteiler
in einen anderen übertragen. (vgl. Schröder 1991, S. 59)
Die Tendenz zur Einseitigkeit: Im Zusammenhang
mit dieser Tendenz wird auch von einem "Milde- bzw. Strenge-Effekt"
gesprochen. Während einzelne Beurteiler an einer an sich sehr
schlechten Leistung noch positive Züge feststellen können
und sie mit einer besseren Note beurteilen, sehen letztere in einer
zufriedenstellenden Arbeit immer noch Mängel und beurteilen diese
schlechter. Daneben gibt es noch die Neigung, Extremnoten zu vermeiden
und nur Bewertungen im mittleren Bereich zu erteilen. Diese Tendenz
zur Mitte (central tendency) entsteht vermutlich dadurch, dass
der Beurteiler auf diese Weise extreme Noten nicht begründen
und verantworten muss, was eine Vereinfachung für ihn selbst
darstellt. (vgl. Walcher 1997, S. 69)
Social Perception: Darunter versteht man eine
Wahrnehmung, die von in einem Sozialgefüge geltenden Annahmen
beeinflusst wird. Es wird etwas wahrgenommen, was man aufgrund sozialer
Normen und Regeln erwartet. Beispielsweise werden bei einem guten
Schüler grundsätzlich weniger Fehler festgestellt als bei
einem schlechten.
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4. 2. 2. Weitere Störungselemente in der
Leistungsbeurteilung
Logische Fehler entstehen durch fehlerhafte Schlussfolgerungen
von einem Merkmal auf ein anderes, die sich verfälschend auswirken.
Kann sich beispielsweise ein Schüler nicht klar ausdrücken,
kann auch ein Aufsatz von ihm nicht zufriedenstellend sein. (vgl.
Schröder 1990, S. 62)
Als implizite oder subjektive Persönlichkeitstheorie
wird das "Insgesamt von Annahmen einer Person bezeichnet,
die Schlussfolgerungen über Eigenschaften einer anderen Person
ermöglichen" (Hofer 1986, S. 75). Diese Annahmen sind
die Ursachen für den logischen Fehler beim Beurteiler. Ähnlich
wie der Hof-Effekt beeinflusst das Meinungsbild von der in sich geschlossenen
Persönlichkeit des Schülers die Beurteilung der Schülerleistung
in den verschiedenen Leistungsbereichen. Dies gilt besonders für
die nicht messbaren Bereiche.
Einstellungsfehler entstehen dadurch, dass sich eigene Meinungen,
zu denen auch das persönliche Anforderungsniveau zählt,
auf die Anforderungen an die Schüler auswirken, was in der Folge
Konsequenzen für die Beurteilung der Schülerleistungen hat.
Zu diesen Einstellungsfehlern gehört auch die Überinterpretation
der Schichtzugehörigkeit von Kindern. (vgl. Walcher 1997, S.
71)
Der Pygmalion-Effekt ist im eigentlichen Sinne eine Folge der
Leistungsbeurteilung. Ein Schüler, der permanent mit negativen
Leistungsbeurteilungen konfrontiert wird, entwickelt sich im Laufe
der Zeit zum "schlechten" Schüler. Der Schüler
wird im Zuge seiner Entwicklung (tatsächlich) so, wie ihn der
Lehrer sieht/beurteilt. (vgl. Walcher 1997, S. 72)
Diese subjektiven Störfaktoren gehen bei der Beeinflussung der
Leistungsbeurteilung integrativ ineinander und führen dazu, dass
Noten kein objektives Bild der Schülerleistung widerspiegeln.
Im Extremfall sagen diese Noten mehr über den Beurteiler aus
als über die zu beurteilende Leistung. (vgl. Schröder 1991,
S. 63, zit. n. Walcher 1997, S. 72)
Eine weitere Problematik ist auch der psychische Stress, den das System
der Notengebung, besonders bei weniger begabten Kindern auslöst.
Sich häufende Erlebnisse des eigenen Versagens führen oft
zu Schulunlust oder gar zu Schulangst, die in weiterer Folge Prozesse
der Verdrängung, Resignation oder Aggression nach sich ziehen.
Nicht zu vergessen ist, dass schlechte Noten sehr oft das familiäre
Klima belasten, wenn mangelhafte Leistungen mit Liebesentzug sanktioniert
werden. (vgl. Rieder 1990, S. 21)
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5. Verbale Beurteilung am Beispiel
von Wiener Grundschulen -
positive und kritische Aspekte der verbalen Beurteilungspraxis
Die Diskussion um eine
optimale Beurteilungsform ist nicht neu. Wie aus den vorangegangenen
Kapiteln ersichtlich, ist die Vielzahl der Kritiken an der traditionellen
Form der Leistungsbeurteilung mittels Ziffernnote durchaus berechtigt.
Insbesondere die Tatsache, dass in den letzten Jahrzehnten verstärktes
Augenmerk auf die Individualisierung des Unterrichts gelegt wurde,
ließ die Ziffernnotenbeurteilung zunehmend anachronistisch erscheinen.
Vor allem politische und ideologische Fragen verhinderten lange die
Einführung von verbalen Beurteilungsformen. In Österreich
trat in den Achtziger Jahren der damalige Unterrichtsminister Herbert
MORITZ für eine Einführung der verbalen Beurteilung auf
der ersten und im ersten Halbjahr der zweiten Schulstufe ein, doch
die Debatten wurden nicht immer auf sachlicher Ebene geführt.
(vgl. Scheiber 1990, S. 114)
Nach den Nationalratswahlen im Herbst 1986 verstummten die Diskussionen
um die Einführung einer verbalen Beurteilung in der Grundschule.
Die Fragen über diese Beurteilungsform wurden zwar in die Verhandlungen
bei der Neukonstituierung der Koalitionsregierung der beiden großen
Parteien in Österreich im Jänner 1987 miteinbezogen, sie
wurden aber seither nicht mehr als aktuelles Problem diskutiert. (vgl.
Olechowski 1987, S. 4)
Erprobt wurde die verbale Beurteilungsform im Schulversuch in Wien
bereits im Schuljahr 1966/67. Im Schuljahr 1997/98 wurde von den 2840
öffentlichen und privaten Volksschulklassen (1 - 4. Schulstufe)
in 478 verbal beurteilt; 1999/2000 wurde an 112 Schulstandorten in
Wien verbal beurteilt. (aus: Grubner, 1999, S. 10, bzw. SSRfW [Hg.],
1999, S.18)
Organisatorisch stellt sich diese Form der Beurteilung folgendermaßen
dar: "Schulnachrichten und Jahreszeugnisse der Grundstufe I enthalten
eine in Worte gefasste Mitteilung über den allgemeinen Lernzuwachs
des Kindes mit besonderen Angaben über die soziale Dimension
des Lernens (Kooperationsbereitschaft etc.) und die Mitarbeit im Unterricht.
... Auf Wunsch der Eltern und auf Wunsch der klassenführenden
LehrerIn besteht die Möglichkeit, die verbale Beurteilung bis
zum Halbjahr der 4. Schulstufe auszudehnen. In diesem Fall ist im
Verlauf des 2. Halbjahres der 2. Schulstufe ein Informationsabend
(Klassenforum) einzuberufen, der eine diesbezügliche Entscheidung
herbeiführen kann. Die Zustimmung zur Ausweitung der verbalen
Beurteilung bis maximal zum Halbjahr der 4. Klasse (z.B. auch nur
bis Schuljahresende der 3. Klasse) liegt dann vor, wenn mehr als zwei
Drittel der Eltern dafür eintreten.
Bei der Verbalisierung der Beurteilung ist es erforderlich, sowohl
den richtigen Ausdruck für die individuelle Situation der Kindes
zu finden, als auch die Formulierung so zu gestalten, dass auch weniger
sprachgewandte Eltern die betreffende Aussage verstehen. Bei der Wiederholung
der verbalen Beurteilung in den folgenden Beurteilungsabschnitten
muss die Veränderung des kindlichen Verhaltens und seiner Leistungen
zum Ausdruck gebracht werden. Die richtige Einstellung der Lehrerin/des
Lehrers auf die Individualität der Schülerin/des Schülers
hilft, schematische Darstellungen und leerformelhafte Verallgemeinerungen
zu vermeiden." (SSRfW, Hg. 1999, S.17)
Im weiteren Verlauf
sollen positive Aspekte den kritischen Einwänden gegenübergestellt
werden, um sich ein objektives Bild von dieser Beurteilungsform bilden
zu können.
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5. 1. Positive Aspekte der verbalen Beurteilung
Welche Vorteile und Motive können nun für die verbale Beurteilung
geltend gemacht werden (vgl. Scheiber 1990, S. 114)?
Verbale Beurteilung bietet die Möglichkeit, differenzierte
und individuell abgestimmte Aussagen über den Schüler zu
machen.
Man kann die individuelle Eigenart des Kindes erfassen.
Der individuelle Lernzuwachs kann beschrieben werden,
Lernfortschritte können differenziert aufgezeigt werden. Die
Lernentwicklung wird als Prozess verstanden.
Es besteht die Möglichkeit der Differenzierung
in verschiedener Hinsicht, z. B. kann Deutsch in einzelne Bereiche
unterteilt werden, aber auch in Arbeitshaltung, Arbeitstempo und Konzentrationsfähigkeit.
Es können Aussagen gemacht werden, warum der Schüler
etwas nicht kann, und man kann Hilfestellungen und Fördermaßnahmen
anbieten.
Man kann Anerkennung ausdrücken, Mut und Zuversicht
geben.
Man kann durch verbale Beurteilung den Leistungsdruck
verringern und Lernen angstfrei erleben lassen.
Es bestehen größere Chancen motivierend zu
wirken, denn ermutigende Aussagen erhöhen die Leistungsmotivation
und Lernbereitschaft.
Selbst verbale Standardsätze werden aussagekräftiger
als Noten betrachtet.
Verbale Beurteilung fördert die Beziehung zwischen
Schülern, Eltern und Lehrern. Gespräche und Umdenkprozesse
sind bei allen Beteiligten unbedingt notwendig.
Verbale Beurteilung vermindert das Konkurrenzdenken,
lässt Kinder nicht zu Rivalen werden und beschränkt die
Möglichkeiten des sozialen Vergleichs.
Verbale Beurteilung ist eine praktikable Alternative,
Nachteile der Ziffernnoten auszugleichen.
Verbale Beurteilung kann als Beitrag zu einer humanen
und partnerschaftlichen Schule gesehen werden.
Eine verbale Beurteilung setzt eine ständige Beobachtung des
Schülers voraus, die über den gesamten Zeitraum schriftlich
festgehalten werden soll. Diese Aufzeichnungen helfen dem Lehrer bei
der Abfassung der verbalen Zeugnisbeurteilungen. Die Ansprüche,
die an verbale Beurteilungen gestellt werden, verlangen vom Lehrer
eine intensive Auseinandersetzung mit dem einzelnen Schüler,
einen verstärkten Kontakt zum Elternhaus und eine kritische Reflexion
der eigenen Unterrichtsarbeit. (vgl. Scheiber 1990, S. 116f.)
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5. 2. Einwände gegen die verbale Beurteilung
Nicht nur Befürworter der Ziffernbenotung, sondern auch Anhänger
der verbalen Beurteilung werden mit den Grenzen und Möglichkeiten
dieser Beurteilungsform zwischen Anspruch und Wirklichkeit konfrontiert:
Die meisten Fehlerquellen, welche die Ziffernbenotung
beeinflussen, werden auch bei der verbalen Beurteilung wirksam.
Lehrer werden durch diese Beurteilungsform überfordert,
sie wissen zuwenig über pädagogische Diagnostik und durch
subjektive Formulierungen bleibt die Objektivität auf der Strecke.
Es besteht die Gefahr von pseudo-psychologischen Gutachten,
Stigmatisierungen und Rollenzuschreibungen.
Verbale Beurteilungen sind zu wenig ökonomisch.
Eine Folge davon sind Beurteilungsschemata, die wieder in Noten umgewandelt
werden können, oder Lehrer verwenden Standardformulierungen,
die sich nicht mehr auf individuelle Eigenarten des Kindes beziehen.
Lehrer gewichten Beurteilungsbereiche subjektiv und
wählen die Bereiche willkürlich aus.
Es werden zu wenig konkrete Aussagen über das Lern-
und Leistungsverhalten gegeben.
Es ist unklar, an wen die Berichte gerichtet sind, als
Brief an das Kind oder als Bericht an die Eltern. Kinder und Eltern
verstehen oft die Sprache des Lehrers nicht.
Nach verbalen Beurteilungen ergeben sich Probleme beim
Übergang zum Ziffernzeugnis.
Die Beurteilung entspricht dem Stil des Lehrers und
seiner Einstellung zum Schüler und zu den Eltern.
Kinder und Eltern fehlen die Möglichkeit, die Leistungen
verschiedener Kinder zu vergleichen. Eltern leistungsstarker Schüler
vermissen oft eine Rangordnung.
Worte können oft mehr verletzen und abwerten als
eine Note.
(vgl. zur Befürwortung und Kritik der verbalen Beurteilung auch
Horky 1986; Kalb 1988; Madritsch 1985; Ogrisek 1985, Olechowski 1987;
Prade 1986; Smole 1982; Wolf W. 1986; zit. n. Scheiber, 1990 S. 117ff.)
Der Versuch, diese Beurteilungsmodi
zu kombinieren, der anfangs einen Kompromiss aller Beteiligten darstellte,
erscheint jedoch auch nicht optimal. Die Kritikpunkte der Notenbeurteilung
werden durch verbale Zusätze nicht aufgehoben und die Subjektivität
einer verbalen Beurteilung wird durch den Zusatz von Ziffernnoten
nicht objektiver. (vgl. Prade 1986, S. 12)
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Anregungen zur individuellen Weiterbearbeitung
der Thematik
(ergänzt von Renate Seebauer)
1. Eingangs wurden die
Funktionen der Leistungsbeurteilung beschrieben.
Versuchen Sie, im Rahmen einer Studie zu erfassen, welcher Stellenwert
den einzelnen Funktionen (Rückmeldefunktion für den Lehrer,
Rückmeldefunktion für den Schüler, Motivationsfunktion,
... ) bei Lehrern unterschiedlicher Schulgattungen zukommt. Vergleichen
Sie die Aussagen von Grundschullehrern, Hauptschullehrern, Gymnasiallehrern.
Wie begründen sich allfällige Unterschiede? Arbeiten Sie
im Besonderen die Einstellung zur "Disziplinierungsfunktion"
heraus.
2. Gleichgültig, ob Sie selbst mit Ziffernnoten beurteilen oder verbal. Verteidigen Sie in einem fiktiven Gespräch a) mit einem Vertreter der Schulbehörde, b) mit Eltern "Ihr" Beurteilungssystem. Formulieren Sie treffende Argumente gegen die Einwände der a) der Schulbehördem b) der Eltern.
3. Falls Sie verbal
beurteilen: a) Lassen Sie sich die von Ihnen für den letzten
Zeugnistermin ausgestellten verbalen Beurteilungen in Form einer Kopie
- jedoch ohne den Namen des jeweiligen Kindes - vorlegen. Versuchen
Sie, die von Ihnen ausgestellten Zeugnisse dem jeweiligen Kind zu
zuordnen! In welchen Fällen gibt es Diskrepanzen? Warum? - Erarbeiten
Sie schriftlich Verbesserungsstrategien für Ihre verbale Beurteilungspraxis!
b) Sichten Sie die Beurteilungen, die Sie Ihren Schülern im Laufe
des letzten Jahres ausgestellt haben. Welche sprachlichen Wendungen
kommen stereotyp immer wieder vor? Welche sind stigmatisierend? Versuchen
Sie ein aussagekräftigeres sprachliches Inventar anzulegen.
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