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Interkultureller Dialog
Texte und Vorträge
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"Globales Lernen - hart an der Grenze"

Das Projekt hat eine Laufzeit bis 2010. Es ermöglicht die Wahrnehmung der Kernfunktionen des Europahauses als entwicklungspolitische Regionalstelle (auch der Südwind-Agentur): Beratung, Veranstaltungen, regelmäßige Herausgabe von Publikationen, Anschaffungen für die Bibliothek, Betreuung von Schulen, Vermittlung von Referenten und die Vernetzung mit Akteuren in der Region, in Österreich und Europa. Weiters werden Bildungsmaßnahmen entwickelt, die abstrakte Themen aus dem entwicklungspolitischen Diskurs (global governance, Globalisierung,..) inhaltlich aufbereiten. Dabei wird insbesondere die Kooperation mit Partnern / Gemeinden an bzw. über der Grenze angestrebt, um gerade in der gemeinsamen Auseinandersetzung mit globalen Fragen eine pannonische Befindlichkeit zu erkunden.

2008: Europäisches Jahr für den Interkulturellen Dialog.

Die Europäische Union hat das Jahr 2008 zum Europäischen Jahr für den Interkulturellen Dialog erklärt. Das Europahaus Burgenland war im Vorjahr eingeladen, in einer Civil Society Platform for Intercultural Dialog zur Vorbereitung einer Kommunikationsstrategie mitzuwirken, allerdings entpuppte sich diese Initiative als eine von der Kommission ausgegangene Alibiaktion. Der Aufruf der Union ist inhaltsleer und sieht die Vergabe von Mitteln der EU nur für einzelne Großprojekte und für nationalstaatliche Koordination vor.

Im Jahr 2008 werden in den Bibliotheksgesprächen mit Experten aus Südosteuropa kulturalistische Dimensionen der Politik kritisch betrachtet.

Jubiläumsjahr 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

2008 jährt sich die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum 60. Mal. Das Europahaus wird sich den ganzen Herbst 2008 diesem Schwerpunkt widmen, beginnend mit einer Auftaktveranstaltung gemeinsam mit der werkstätte für kunst im leben im August in Müllendorf über Einzelevents mit prominenten Forschern bis zu einem Symposion über Menschenbildung in Utopien und Prophezeiungen; schließlich mit einem Fest für die Menschenrechte - und zwar am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte.

Ein anschließendes Buchprojekt sieht vor, die literarischen und wissenschaftlichen Beiträge zu dokumentieren. Die Produktion und Herausgabe des Buches wird von Margarethe van Maldegem und Hans Göttel als eigenes Projekt mit einem Verlag (aller Voraussicht nach Mandelbaum) konzipiert. Vorgesehenes Erscheinungsdatum ist Juni 2009.

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