| Bibliothek am Campus 2.
Rund 2000 Bücher sind zu folgenden
inhaltliche Schwerpunkten vorhanden: Die Öffnungszeiten der Bibliothek
sind: Entlehungen sind jederzeit, auch über Fernleihe möglich. Die Bibliothek ist im elektronischen Verbund
entwicklungspolitischer Bibliotheken "Bibliotheca 2000". Über
www.baobab.at haben
Sie Zugang unter: Bibliothek - Weiter zum online Katalog - Zweigstelle:
SW-Burgenland |
|
|
|
|
| Unsere Buchempfehlungen: | |
![]() |
Lianke Yan Der Traum meines Großvaters 368 Seiten, Euro 23,60 |
|
Die Sonne geht unter über der chinesischen Provinz Henan und taucht das Tal in Rot. Ein toter zwölfjähriger Junge erscheint seinem Großvater in dessen Träumen und erzählt uns diese unglaubliche Geschichte: Vor vielen Jahren folgten die Bürger im Dorf Dingzhuang einem Aufruf der Regierung und verkauften ihr Blut. Ein besseres Leben wurde ihnen versprochen, und der Großvater, Lehrer und Dorfvorsteher, riet ihnen gut zu. Sein ältester Sohn organisierte den Handel, und für eine Weile zog tatsächlich ein wenig Wohlstand ein. Dann aber kam die Krankheit, die die einstigen „Spender“ schlicht „das Fieber“ nennen und die sie nun aus dem Leben weht wie tote Blätter von den Bäumen. Yan Lianke erzählt von einer Schicksalsgemeinschaft und ihrem zum Scheitern verurteilten Versuch, in einer extremen Situation menschlich zu bleiben. »Das ist große Literatur.« - Le Monde Voller Trauer und mit einer großen Liebe zum Leben setzt Yan Lianke all jenen Menschen ein poetisches Denkmal, die dem in China bis heute vertuschten Aids-Skandal der 90er Jahre zum Opfer fielen. Ein zutiefst bewegender Roman von einem der wichtigsten chinesischen Schriftsteller der Gegenwart. |
|
|
|
|
![]() |
Heinz Gärtner Obama - Weltmacht was nun? Außenpolitische Perspektiven Reihe: Politik aktuell Bd. 7, 2008, 264 S., 19.90 EUR, br., ISBN 3-8258-1799-2 |
|
Die USA haben einen neuen
Präsidenten. Nach acht Jahren George W. Bush sind die Erwartungen
hoch, vielleicht zu hoch. Der neue Präsident Barack Obama hat in
den USA und in der ganzen Welt Hoffnung auf Veränderung geweckt.
|
|
|
|
|
| Martina Kaller-Dietrich Ivan Illich (1926-2002) Biografie 21 x 15 cm, 254 Seiten, |
|
|
In der globalisierten
Welt hat jeder Mensch das Recht auf institutionalisierte Erziehung,
Gesundheit, Information und ein Auto. Brauchen wir das wirklich? Ivan
Illich dachte vor, was wir heute nachdenken. Er polemisierte gegen Schulen,
Spitäler, Autobahnen, Entwicklungshilfe, Geschlechtergleichheit.
Er wurde weltberühmt und wieder vergessen. |
|
|
|
|
![]() |
Luciano Canfora Eine kurze Geschichte der Demokratie |
|
Kurzbeschreibung: |
|
|
|
|
![]() |
Klaus Schleicher Verlag : Krämer, Reinhold |
|
Kurzbeschreibung:
Der Reichtum Europas geht weit über die nationalen Grenzen der einzelnen Mitgliedstaaten hinaus. Eine europäische Bildungsgeschichte, eine Biographie Europas, wie sie hier vorgestellt wird, versucht die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, die Voraussetzung für eine europäische Integration und eine europäische Identitätsbildung sind. Klaus Schleicher geht es hauptsächlich um informelle Bildungsprozesse, die im Alltagshandeln erworben werden und nachhaltig die Entwicklung Europas bestimmen. Seine Suche nach Vermittlungsprozessen für ein europäisches Selbstverständnis zeigt anhand von zentralen Beispielen kultureller Entwicklung, wie sich ähnliche Lebens-, Einstellungs- und Bewußtseinsformen über Jahrhunderte entwickelten. Die einzelnen Themenfelder werden von frühen Ansätzen bis in die Gegenwart diskutiert, um einen Blick in die Zukunft zu erleichtern. In vier Kapiteln, Verkehr und Handel, Rechtsentwicklung, Kommunikationsmittel und Architektur, wird die Entwicklung bis ins 21. Jahrhundert verfolgt. Das beeindruckende Panorama, das Klaus Schleicher in seinem Buch zur Biographie Europas entwirft, zeigt, daß es besonders die informellen Bildungsprozesse sind, die ein europäisches Identitätsbewußtsein ermöglichen. |
|
![]() |
Illich, Ivan In den Flüssen nördlich der Zukunft Letzte Gespräche über Religion und Gesellschaft mit David Cayley Aus dem Englischen von Sebastian Trapp. 2006, 277 Seiten. Broschiert. EUR 22.90 ISBN 978-3-406-54214-5 |
|
Kurzbeschreibung:
Das Testament des Ivan Illich Ivan Illich zeigt in diesen Gesprächen mit David Cayley, in welcher Weise die moderne Gesellschaft in all ihren Widersprüchen und Verästelungen aus der Geschichte des Christentums und der Kirche verstanden werden muß. Seine provozierende These ist, daß die westliche Zivilisation nur angemessen als Korruption der christlichen Botschaft verstanden werden kann. Ivan Illich erkennt, daß die Moderne weder die Erfüllung, noch die Antithese zum Christentum darstellt, sondern vielmehr als dessen Perversion begriffen werden muß. Er argumentiert, daß die Anfänge der westlichen Moderne auf eine radikale Veränderung der lateinischen Christenheit zurückgehen, in deren Folge die Kirche ihre Macht einsetzte, um die Menschen zu formen und zu disziplinieren. Die Versuche der Kirche, den Weg zur Erlösung und die Erlösung selbst mittels eines umfassenden Regelsystems zu garantieren und zu regulieren, brachten eine fatale Wertschätzung von Normen und Regeln mit sich, die nicht nur im abendländischen Rechtssystem, sondern auch in der Ethik ihren Niederschlag gefunden hat. Illichs Analyse der gegenwärtigen Gesellschaft bietet eine neue Sicht auf das Christentum und die Grundlagen der abendländischen Kultur. |
|
|
|
|
![]() |
Niels Werber Gebundene Ausgabe: 336 Seiten |
|
Kurzbeschreibung: |
|
|
|
|
![]() |
Renate Seebauer erschienen März 2007 |
|
Kurzbeschreibung: |
|
|
|
|
![]() |
György Dalos erschienen August 2007 |
|
Kurzbeschreibung: Robert sieht sich zurückversetzt in den Herbst 1961, in die kleinbürgerliche Enge und Armut seiner Familie, der er entfliehen will. Er erinnert sich an seine erste große Liebe zu Ilona, an den Konflikt mit seinem Schulkameraden Feri K., und er erinnert sich an dessen Worte bei dem letzten Gespräch, bevor sich ihre Wege trennten: »Merkwürdig, hätte ich dich als Juden und Kommunisten nicht gehasst, könnten wir als Menschen sogar Freunde sein.« |
|
|
|
|
![]() |
Münkler, Herfried 336 S., Mit 11 s/w Karten, Tb |
|
Kurzbeschreibung: |
|
![]() |
Christopher A. Bayly Übersetzt von Thomas Bertram, Martin Klaus »Über Weltgeschichte
wird zurzeit viel diskutiert - Bayly schreibt sie. Sein Werk setzt Maßstäbe«,
so der bekannte Historiker Dieter Langewiesche in der Historischen Zeitschrift |
|
Kurzbeschreibung: |
|
![]() |
Martin Leidenfrost ca. 240 Seiten, gebunden |
|
Kurzbeschreibung: Martin Leidenfrost ist Österreicher und lebt seit 2004 im slowakischen Grenzort Devínska Nová Ves, auf der langsam vernarbenden Naht des Eisernen Vorhangs. Von dort sind es nur wenige hundert Meter nach Österreich, dreißig Kilometer nach Ungarn und fünfzig in die Tschechische Republik. »Die Welt hinter Wien« versammelt Geschichten aus einer Gegend, die auf vier Staaten, vier Staatssprachen und Dutzende Ethnien verteilt ist, und doch liegt alles ums Eck. Das Gebiet bezeichnet den mitteleuropäischen Zentralraum zwischen Alpen und Karpaten, irgendwo um die Städte Wien und Bratislava, Györ und Brno herum. Sie hat einige Bezeichnungen erhalten, Namen wie »Centrope« etwa, doch kaum ein Bewohner empfindet diesen von Grenzen zerfurchten Raum als eine organische Region. Von Devínska Nová Ves aus betrachtet erscheint sie indessen als eine natürliche Einheit. Ein Jahr lang tauchte Leidenfrost Woche für Woche in eine andere Sphäre, in eine andere Sprache, in ein anderes Milieu ein. Aus der Summe dieser Wanderungen entstand das Porträt einer verblüffend vielfältigen Region. »Die Welt hinter Wien« erzählt von Anziehung und Abstoßung, von Stammesfehden und Megalopolen-Utopien, von der Schönheit, Traurigkeit und Wirklichkeit der europäischen Integration. »Die Welt hinter Wien« ist das Buch zur Serie, die im Spectrum der Tageszeitung "Die Presse" erschienen ist und mit dem Journalistenpreis »Writing for CEE 2007« ausgezeichnet wurde. |
|