| Bibliothek am Campus 2.
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SW-Burgenland |
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Unsere aktuelle Buchempfehlung:
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Martin Leidenfrost ca. 240 Seiten, gebunden |
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Kurzbeschreibung: Fünfzig literarische Expeditionen in das nah-ferne Zentrum Europas Martin Leidenfrost ist Österreicher und lebt seit 2004 im slowakischen Grenzort Devínska Nová Ves, auf der langsam vernarbenden Naht des Eisernen Vorhangs. Von dort sind es nur wenige hundert Meter nach Österreich, dreißig Kilometer nach Ungarn und fünfzig in die Tschechische Republik. »Die Welt hinter Wien« versammelt Geschichten aus einer Gegend, die auf vier Staaten, vier Staatssprachen und Dutzende Ethnien verteilt ist, und doch liegt alles ums Eck. Das Gebiet bezeichnet den mitteleuropäischen Zentralraum zwischen Alpen und Karpaten, irgendwo um die Städte Wien und Bratislava, Györ und Brno herum. Sie hat einige Bezeichnungen erhalten, Namen wie »Centrope« etwa, doch kaum ein Bewohner empfindet diesen von Grenzen zerfurchten Raum als eine organische Region. Von Devínska Nová Ves aus betrachtet erscheint sie indessen als eine natürliche Einheit. Ein Jahr lang tauchte Leidenfrost Woche für Woche in eine andere Sphäre, in eine andere Sprache, in ein anderes Milieu ein. Aus der Summe dieser Wanderungen entstand das Porträt einer verblüffend vielfältigen Region. »Die Welt hinter Wien« erzählt von Anziehung und Abstoßung, von Stammesfehden und Megalopolen-Utopien, von der Schönheit, Traurigkeit und Wirklichkeit der europäischen Integration. »Die Welt hinter Wien« ist das Buch zur Serie, die im Spectrum der Tageszeitung "Die Presse" erschienen ist und mit dem Journalistenpreis »Writing for CEE 2007« ausgezeichnet wurde. |
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Buchempfehlung:
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Luciano Canfora Eine kurze Geschichte der Demokratie
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Kurzbeschreibung: In seinem Epochenüberblick von der Antike bis zur Europäischen Union konfrontiert der Autor die dominierenden Vorstellungen mit einem radikalen Begriff von Demokratie, dem diese nicht als blosse Form und als Fassade obligarchischer Herrschaft gilt, sondern als Streben der subalternen Gesellschaftsklassen nach politischem Einfluß und realer Gleichheit. Dies führt zu einer neuen Sicht auf die europäische Geschichte ebenso wie auf die Gegenwart und macht ein historisches Vermächtnis bewußt, dessen Einlösung noch immer aussteht. Die Demokratie, so das provokante Fazit, ist auf andere Epochen verschoben und wird von anderen Menschen neu konzipiert werden. Vielleicht nicht mehr von Europäern. |
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Buchempfehlung:
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György Dalos erschienen August 2007 |
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Kurzbeschreibung: Während einer Reise in seine Geburtsstadt Budapest begegnet Robert Singer, der als Exilungar in Wien lebt und dort als stellvertretender Direktor des Instituts für Jugendstil tätig ist, einem ärmlich gekleideten Mann, der ihn anspricht. Robert kann den »Fremden« zunächst nicht identifizieren und lädt ihn aus Verlegenheit in ein Restaurant ein, wo sich der Unbekannte als sein alter Schulkamerad Feri K. zu erkennen gibt. Das flüchtige Wiedersehen nach vierzig Jahren lässt Robert eine tief verwurzelte Geschichte wieder erleben, Bilder aus einer längst vergangenen Zeit werden wach. Robert sieht sich zurückversetzt in den Herbst 1961, in die kleinbürgerliche Enge und Armut seiner Familie, der er entfliehen will. Er erinnert sich an seine erste große Liebe zu Ilona, an den Konflikt mit seinem Schulkameraden Feri K., und er erinnert sich an dessen Worte bei dem letzten Gespräch, bevor sich ihre Wege trennten: »Merkwürdig, hätte ich dich als Juden und Kommunisten nicht gehasst, könnten wir als Menschen sogar Freunde sein.« |
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Buchempfehlung:
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Renate Seebauer erschienen März 2007 |
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Kurzbeschreibung: Sie kamen aus den unterschiedlichsten
Teilen Europas - aus Galizien, aus Böhmen, Mähren, aus Triest.
Alle waren sie Pionierinnen auf ihrem Gebiet: die erste Bürgerschuldirektorin,
die erste Universitätsdozentin. Fast alle waren Lehrerinnen oder
engagierten sich für eine bessere Ausbildung von Mädchen
und Frauen . Alle hatten das Zentrum ihres Wirkens in Wien gefunden.
Vieles, was sich die sogenannte „Wiener Schulreform" auf ihre
Fahnen schrieb, hatten jene Frauen, die Schule machten , längst
antizipiert. |
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Buchempfehlung:
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Niels Werber Gebundene Ausgabe: 336 Seiten |
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Kurzbeschreibung: Zu allen Zeiten haben
die Literatur und andere Medien Landkarten realer und imaginärer
Weltgegenden entworfen. Ob in Heinrich von Kleists Hermannsschlacht,
Herman Melvilles Moby-Dick oder J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe:
Der Leser findet sich mittels künstlicher Kartographien in
der Welt der Fiktionen zurecht. Es sind Bilder von guten und bösen,
zivilisierten und barbarischen Weltteilen, die sich in die Köpfe
der Leser einprägen, ihren Blick auf die Wirklichkeit verändern
und zu Weltanschauungen, Ideologien und politischen Programmen verdichten.
Daher liegt es nicht allein im literaturwissenschaftlichem Interesse,
diese imäginären Territorien zu vermessen. |
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Buchempfehlung:
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Illich, Ivan |
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Kurzbeschreibung: Das Testament des Ivan
Illich |
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Buchempfehlung:
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Klaus Schleicher Verlag : Krämer, Reinhold |
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Kurzbeschreibung: Der Reichtum Europas
geht weit über die nationalen Grenzen der einzelnen Mitgliedstaaten
hinaus. Eine europäische Bildungsgeschichte, eine Biographie
Europas, wie sie hier vorgestellt wird, versucht die Gemeinsamkeiten
herauszuarbeiten, die Voraussetzung für eine europäische
Integration und eine europäische Identitätsbildung sind. |
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Buchempfehlung:
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Christopher A. Bayly Übersetzt von Thomas Bertram, Martin Klaus »Über Weltgeschichte
wird zurzeit viel diskutiert - Bayly schreibt sie. Sein Werk setzt Maßstäbe«,
so der bekannte Historiker Dieter Langewiesche in der Historischen Zeitschrift |
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Kurzbeschreibung: Bis heute gilt Europa als Wiege der Revolutionen, die seit 1789 die alte Ordnung erschütterten. Christopher Bayly widerlegt dieses Bild. So stellt er die europäischen Ereignisse von 1848 in einen Zusammenhang mit der Taiping-Rebellion in China und dem amerikanischen Bürgerkrieg. Doch Bayly revidiert nicht nur zentrale Mythen des europäischen Selbstbildes. Er löst sich von der bislang vorwiegend ökonomischen Analyse der Globalisierung. Sein weltumspannender Blick auf das Agieren der Staaten, die vielfältigen Ausprägungen von Gesellschaftsordnungen, Religionen und Lebensweisen zeigt auf verblüffende Weise, wie eng schon im 19. Jahrhundert die Entwicklung Europas mit den anderen Erdteilen verknüpft war. Nach der Lektüre dieses Buches sehen wir die Welt mit neuen Augen und müssen unsere eigene Geschichte neu bewerten. |
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Buchempfehlung:
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Münkler, Herfried 336 S., Mit 11 s/w Karten, Tb |
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Kurzbeschreibung: Imperien seien Relikte der Vergangenheit, glaubte man bis vor kurzem. Umso bestürzter waren die Europäer, als die USA ihre Vormachtstellung offen demonstrierten. Plötzlich stellen sich drängende Fragen: Wodurch zeichnen sich Imperien aus? Welche Risiken birgt eine imperiale Ordnung? Und welche Chancen bietet sie? Herfried Münkler zeigt, wie Imperien für Stabilität sorgen und welche Gefahren ihnen drohen, wenn sie ihre Kräfte überdehnen
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